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Beachte diese Tipps und genieße Yoga in deinen eigenen 4 Wänden

Ich bin ja der Meinung, dass Yoga zu Hause super viele Vorteile mit sich bringt. Ich selbst liebe es, mich in mein gemütliches „Yoga Eck“ zurück zu ziehen und dort MEINE Zeit auf der Matte zu verbringen.

Man spart sich Zeit für die Anfahrt zu einem Yogastudio, kann danach direkt ins Bett fallen oder da weiter machen, wo man vorher aufgehört hatte und mal ehrlich – oft sind die Yogastudios mittlerweile so voll, dass man kaum noch Platz für seine Matte findet.

Ein gutes Yogastudio wird natürlich darauf achten, dass die Raumgröße zur Anzahl der Yogaschüler passt – ich habe aber oft erlebt, dass so viele Matten wie nur möglich reingestopft werden. Ohne Rücksicht darauf, dass es vielleicht nicht so schön ist wenn man die Yoga Haltungen nicht mehr ordentlich ausführen kann, weil man sonst bei ausgestreckten Armen mit dem Nachbarn zusammenstößt.

Deswegen gebe ich dir hier meine 5 Tipps, wie du dir zu Hause dein Yoga Eck (oder vielleicht auch gleich ein ganzes Yoga Zimmer) einrichten kannst.

Nummer 1 Tipp: Ruhe

Im Yoga wollen wir ganz bei uns sein. Deswegen – mein Nummer 1 Tipp – sorge für Ruhe um dich herum! Mache deine Yoga Praxis in einem Raum, in dem du ungestört bist. Die Türe schließen. Kinder zum Papa/zur Mama schicken und das Handy ausmachen oder weg legen. Störgeräusche so gut es geht entfernen, um nicht ständig aus deiner Yogapraxis herausgerissen zu werden. Klar, manchmal lässt sich das nicht so einfach realisieren. Versuche dann ein Zeitfenster zu finden, in dem du alleine zu Hause bist oder zumindest sicher gestellt ist, dass du während deinem Zeitfenster möglichst nicht unterbrochen wirst.

Nummer 2 Tipp: Ordnung

Mit Ordnung meine ich nicht, dass es aufgeräumt sein muss – Ordnung bedeutet für jeden etwas anderes. Ich meine damit, dass es um deine Matte herum so aussehen sollte, dass DU dich dort wohl fühlst. Nerven sich herum liegende Sachen, weil sie deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen? Räum sie weg. Die Kinderspielsachen stören dich? Wähle vielleicht einen anderen Raum oder lege während deiner Yogapraxis eine Decke über die Gegenstände, die dich stören. Jeder ist hier anders – aber häufig wirkt sich die (Un-)Ordnung um uns herum auch auf unser inneres Gefühl von Ruhe aus.

Nummer 3 Tipp: Verwöhne deine Sinne

So wie unsere Augen das um uns herum wahrnehmen und unsere Stimmung beeinflussen, so kannst du auch deine anderen Sinne positiv anregen. Dimme das Licht oder stelle ein paar Kerzen auf. Du magst Gerüche? Mache ein Räucherstäbchen an oder nutze ein Duftöl. Lavendel z.B. für ruhige Einheiten, Zitronengras für dynamischere Momente. Oder jeglicher anderer Duft, der dir zusagt! Wie wäre es mit Musik? Leise Hintergrundmusik kann beruhigend oder anregend wirken – oder du genießt bewusst die Stille. Achte auch auf eine angenehme Raumtemperatur – nichts ist schlimmer, als im Yoga kalte Füße zu bekommen!

Nummer 4 Tipp: Regelmäßigkeit schaffen

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Das gleiche gilt für die Yogapraxis – wenn wir es schaffen, eine Regelmäßigkeit zu entwickeln, profitieren wir zum einen deutlich mehr davon, zum anderen fällt es uns leichter, dran zu bleiben. Nicht jeder kann einen festen Tag/eine feste Uhrzeit pro Woche immer einhalten. Das muss auch nicht unbedingt sein. Du kannst auch eine Regemäßigkeit finden, in dem du dir vornimmst, 1 x pro Woche 30 Minuten für deine Yogapraxis freizuhalten. Oder du nimmst dir immer den Dienstag Abend vor. Oder immer Samstag. Oder oder. Wichtig ist nur, dass du Yoga zu einem festen Bestandteil werden lässt. So wie Zähne putzen (ok das wäre schon gut jeden Tag zu machen) oder sagen wir, wie Pflanzen gießen, den Boden wischen oder was auch immer!

Nummer 5 Tipp: Kleine Schritte

Nehme dir zu Beginn kleine Einheiten vor und steigere dich langsam. Nichts ist entmutigender, als wenn man seine Ziele nicht erreicht – deswegen stecke sie realistisch und so, dass sie umsetzbar sind. Du hast nur 15 Minuten pro Woche Zeit für dich? Prima, dann beginne damit! 60 Minuten für dich jeden Abend sind realistisch? Ok, go for it. Egal wo du auf deiner Yoga Reise stehst, suche dir Übungen passend zu deinen Vorerfahrungen aus und vor allem – sei jedes mal stolz auf dich, wenn du auf deine Matte gekommen bist und freue dich über das, was Yoga mit dir macht!